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Ratgeber · Aktualisiert am 29.09.2026 · 3 Min. Lesezeit

Checkliste Badsanierung: 20 Punkte, bevor es losgeht

Eine Badsanierung gelingt, wenn die Entscheidungen vor dem ersten Arbeitstag fallen. Diese 20 Punkte führen Sie von der ersten Idee bis zur Übergabe – in der Reihenfolge, in der sie tatsächlich anstehen.

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Phase 1: Klären, was Sie brauchen

  1. Warum sanieren? Defekte Technik, fehlende Barrierefreiheit, Platzmangel oder Optik – die Antwort bestimmt, ob eine Teilbadsanierung reicht oder die Komplettbadsanierung nötig ist.
  2. Wer nutzt das Bad – heute und in zehn Jahren? Kinder, Berufstätige mit morgendlichem Gedränge, ältere Menschen: Daraus folgen Dusche oder Wanne, Doppelwaschtisch, Haltegriffe, Stauraum.
  3. Zustand der Technik prüfen lassen. Alter der Leitungen, Feuchtigkeit, Elektrik mit oder ohne FI-Schutz. Das klären wir beim Aufmaß – und sagen Ihnen offen, was erneuert werden muss.
  4. Budget festlegen. Orientierung: Festpreis-Pakete ab 21.408,10 € für die Komplettsanierung, Wanne zu Dusche ab rund 6.600 €, Gäste-WC ab rund 5.700 €. Einen Richtwert für Ihr Bad liefert der Badkonfigurator; die Zusammenhänge erklärt der Ratgeber Was kostet eine Badsanierung?.
  5. Zeitrahmen setzen. Drei Monate Vorlauf sind realistisch; Details im Ratgeber Ablauf und Dauer.

Phase 2: Entscheiden

  1. Grundriss. Bleiben WC, Waschtisch und Dusche an ihrem Platz? Jede versetzte Leitung kostet. Bei kleinen Bädern lohnt der Blick in den Ratgeber Kleines Bad sanieren.
  2. Dusche oder Wanne – oder beides? Bodengleiche Dusche 100 × 100 cm, Raumsparwanne, freistehende Wanne: Die Entscheidung prägt Grundriss und Preis.
  3. Sanitärobjekte und Armaturen. Wand-WC oder Dusch-WC, Aufsatz- oder Einbaubecken, Aufputz- oder Unterputzarmatur mit Thermostat.
  4. Fliesen und Oberflächen. Format, Material, Farbe, Verlegehöhe – raumhoch oder halbhoch. Fugenlose Alternativen finden Sie unter Fugenloses Bad.
  5. Licht, Heizung, Lüftung. Spots, Spiegelbeleuchtung, Handtuchheizkörper, Fußbodenheizung, Lüfter mit Feuchtesteuerung.
  6. Stauraum. Unterschrank, Spiegelschrank, Nischen, Hochschrank – was nicht täglich gebraucht wird, gehört nicht ins Bad.
  7. Alles in der 3D-Planung prüfen. Änderungen am Bildschirm sind kostenlos, auf der Baustelle teuer. In den Paketen Premium und Luxus ist die 3D-Badplanung enthalten.

Phase 3: Angebot und Förderung

  1. Angebot Position für Position prüfen. Abbruch und Entsorgung, Abdichtung nach DIN 18534, Leitungen bis zum Steigstrang, Elektro mit FI-Schutz, Trockenbau, Maler, Montage, Endreinigung – und ein Festpreis statt einer Schätzung.
  2. Zeitplan und Ansprechpartner festhalten. Bauzeit, Beginn, ein Name für alle Fragen.
  3. Zuschuss der Pflegekasse beantragen – vor Baubeginn. Bei Pflegegrad 1 bis 5 bis zu 4.180 € für den barrierefreien Umbau. Anleitung im Ratgeber Zuschuss der Pflegekasse.
  4. Zustimmungen einholen. Als Mieter die des Vermieters, in Eigentümergemeinschaften bei Eingriffen an Steigsträngen die der Verwaltung; bei Denkmalschutz die der Behörde.

Phase 4: Vorbereiten

  1. Ersatzbad organisieren. Gäste-WC, Nachbarn, Familie, Fitnessstudio – die kritische Zeit sind die ersten sieben bis zehn Tage einer Komplettsanierung.
  2. Baustelle freimachen. Bad ausräumen, Flur und Treppenhaus frei, Wertsachen und empfindliche Gegenstände in Sicherheit, Parkplatz für den Transporter, Zugang für Material und Schutt klären.
  3. Hausverwaltung und Nachbarn informieren. Wasserabstellungen, laute Tage, Container – auf Wunsch übernehmen wir das.

Phase 5: Abnahme

  1. Gemeinsam abnehmen und Unterlagen sichern. Fliesen, Fugen, Silikon, Armaturen, Spülung, Ablauf, Lüfter, Licht, Steckdosen, Glas, Heizkörper prüfen; Kleinigkeiten mit Termin notieren. Rechnung, Produktinformationen und Garantiehinweise aufbewahren – auf unsere Arbeiten gelten 5 Jahre Garantie. Silikonfugen 24 Stunden trocknen lassen, bevor geduscht wird.

Sie möchten die Punkte nicht allein abarbeiten? Beim Aufmaß gehen wir die Liste gemeinsam durch – kostenlos und unverbindlich, in Sprockhövel, Wuppertal, Hattingen, Witten, Bochum, Essen, Hagen und Umgebung. Den Termin vereinbaren Sie über den Kontakt oder direkt nach Ihrer Anfrage im Badkonfigurator.

Häufige Fragen

Wann sollte ich mit der Planung beginnen?

Etwa drei Monate vor dem gewünschten Baubeginn. Eine Woche bis zum Angebot, zwei bis vier Wochen für Planung und Entscheidungen, vier bis acht Wochen Lieferzeit – dann folgt die Bauzeit von zwei bis vier Wochen.

Worauf achte ich beim Vergleich von Angeboten?

Auf den Leistungsumfang, nicht nur auf die Endsumme: Sind Abbruch und Entsorgung enthalten? Abdichtung nach DIN 18534? Neue Leitungen bis zum Steigstrang? Elektro mit FI-Schutz? Maler- und Trockenbauarbeiten? Ein fester Ansprechpartner? Festpreis oder Kostenschätzung? Fehlende Positionen tauchen später als Nachträge auf.

Was muss ich vor dem ersten Arbeitstag erledigen?

Bad vollständig ausräumen, Flur und Treppenhaus freiräumen, Wertsachen und empfindliche Gegenstände aus dem Weg räumen, Hausverwaltung und Nachbarn informieren, ein Ersatzbad organisieren und einen Ansprechpartner für Rückfragen benennen.

Was gehört ins Abnahmeprotokoll?

Alle Räume und Flächen gemeinsam prüfen: Fliesen und Fugen, Silikonfugen, Funktion von Armaturen, WC-Spülung, Ablauf, Lüfter, Beleuchtung und Steckdosen, Glas und Türen, Heizkörper. Kleinigkeiten werden notiert und mit Termin nachgebessert. Unterlagen: Rechnung, Produktinformationen, Garantiehinweise.

Kann ich die Checkliste auch für eine Teilsanierung nutzen?

Ja. Bei einer Teilsanierung entfallen einige Punkte – etwa der Grundriss und das Ersatzbad –, die Reihenfolge bleibt dieselbe: Bedarf klären, entscheiden, Angebot prüfen, vorbereiten, abnehmen.

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